Das familiengeführte Penzion Pod Krásnou horou ist die ideale Wahl für diejenigen, die dem Stadtlärm entfliehen und die Ruhe der Natur genießen möchten. Es liegt in der malerischen Umgebung des Gratzener Berglands in Benešov nad Černou, umgeben von Wäldern und Bergen. Die umliegende Natur bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge in die Natur.
Die Zimmer sind so gestaltet, dass sie den Komfort der Gäste und deren unterschiedliche Vorlieben berücksichtigen. Sie können zwischen modernen Zimmern mit allem Komfort oder rustikalen, aber dennoch luxuriösen Zimmern wählen.
Die Besitzer haben das alte Gebäude mit Sorgfalt und Leidenschaft renoviert und ihm neues Leben eingehaucht.
Kommen Sie zu uns! Wir haben bereits den Raum vorbereitet, in dem Sie entspannen und das gesamte Gratzener Bergland bequem erkunden können.
Wir glauben, dass die ruhige und schöne Umgebung unseres Penzions jedem Gast Freude und Wohlbefinden bringen kann.
Unser Ziel ist es, Ihnen die bestmögliche Unterkunft und ein unvergessliches Erlebnis zu bieten – sei es durch komfortable Zimmer, einen gepflegten Garten oder unsere besondere Gastfreundschaft.
Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, sei es für Wanderempfehlungen, Restauranttipps oder besondere Wünsche.
Willkommen bei uns zu Hause, in der Pension Pod Krásnou horou!
Das ursprüngliche Gebäude wurde von dem Dichter Josef Gangl errichtet, der 1868 in diesem Dorf geboren wurde. Gangl erlebte in Wien große Armut, was ihn vermutlich dazu bewog, in seinem Heimatdorf ein Armenhaus für zehn große Familien zu bauen. Später schenkte er das Gebäude der Gemeinde, die es über die Jahre für verschiedene Zwecke nutzte, von einer Saft- und Weinproduktion bis hin zu einer Schule. Das Gebäude blieb lange ungenutzt, bis es 2017 von den heutigen Besitzern renoviert und 2024 als Pension für die Öffentlichkeit eröffnet wurde.
Ursprünglicher Zweck und Bau
Dieses Gebäude wurde als Armenhaus, Krankenhaus und Leichenschauhaus der Handwerksgenossenschaft erbaut. Der Bau des Objekts wurde von Jakob Stabernak (1847–1932), einem Baumeister aus Budweis, geleitet, der später mit Auszeichnungen geehrt wurde und Ehrenbürger von Deutsch Beneschau (später umbenannt in Benešov nad Černou) wurde. Die feierliche Eröffnung des Gebäudes fand am 21. November 1906 statt.
Militärische Nutzung
Im Jahr 1919 wurde das Gebäude als Unterkunft für tschechoslowakische Soldaten der Garnison Kaplice genutzt.
Zweiter Weltkrieg
Während des Zweiten Weltkriegs, von 1939 bis 1945, waren hier französische und russische Kriegsgefangene interniert.
Nachkriegszeit
Im Jahr 1947 erwarb Ing. Hořínek das Gebäude, in dem er eine Produktion von Fruchtsäften und Weinen der Marke Postilion einrichtete. Von 1952 bis 1965 wurde hier eine zweijährige landwirtschaftliche Berufsschule betrieben, in der Kinder aus Trhové Sviny und Kaplice unterrichtet wurden. In dieser Zeit wurde das Gebäude renoviert und die Innenausstattung modernisiert. Im Erdgeschoss befanden sich die Unterrichtsräume und im Obergeschoss das Internat. Die Schülerzahl in den Klassen lag zwischen 20 und 30.
Industrielle Nutzung
Im Jahr 1958 übernahm das Taborer Leder- und Gummiwarenunternehmen das Gebäude, rekonstruierte es und richtete es für die Produktion von Leder-, Textil- und Kunststoffwaren ein. 1969 beschäftigte das Unternehmen hier über 80 Personen. Das Gebäude wurde bis zur Schließung der Produktion als Materiallager genutzt.
Restitution und Rekonstruktion
In den 1990er Jahren wurde das Gebäude im Rahmen der Restitution an die Prager Familie Hořínkovi zurückgegeben, die es jedoch nicht nutzte und es langsam verfallen ließ. Kleine Rettungsmaßnahmen wurden erst vor dem Verkauf durchgeführt. Im Jahr 2017 erwarb der gebürtige Jan Morong das Gebäude, der es in den folgenden Jahren zusammen mit dem ehemaligen Krankenhaus und Leichenschauhaus zu einem Familienhaus und einem Gästehaus rekonstruierte.